2026
Material: Cast aluminum
Dimensions: W 200 x D 135 x H 275 cm
Landscape design: Four grass waves as part of the artwork
Team:
Project Management: Mascha Fehse
3D Modeling: Nevo Bar
Casting and Finishing: Kunstgießerei Strassacker
Landscaping, Foundation Work: GTA mbH
Under the Copenhagen Interpretation, a physical system exists in superposition until observation forces a single, definite state. The Observers translates this principle into sculptural form—not as one figure in two places, but as two distinct entities combined into one. Cast in aluminum at approx 3m height, the work sits within a grassy landscape of the University campus, sculpted into four wave forms echoing physics diagrams, linking the sculpture visually to the building as if transmitting to it.
Culturally, observation is never neutral. Building on Jacques Rancière’s idea that viewing is an active, interpretative act, and René Magritte’s surrealist interrogations of perception, The Observers bridges the specialized world of the laboratory with the public sphere. Positioned along a footpath between the university, PhoQsLab, and a residential neighborhood, the artwork turns every passerby into an observer. Where the laboratory remains a "black box" to outsiders, The Observers meets the public halfway as an open, perhaps unsolvable riddle.
Gewinnerin des auf Einladung durchgeführten, einphasigen Wettbewerbs für die künstlerische Gestaltung des Neubaus Labor- und Institutsgebäude Optoelektronik – PhoQsLab, Universität Paderborn
Ausgelobt durch das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch den Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW), Niederlassung Bielefeld und die Universität Paderborn
Material: Aluminiumguß
Abmessungen: B 200 x T 135 x H 275 cm
Landschaftsgestaltung: vier Gras Wellen als Teil der künstlerischen Arbeit
Team:
Projektmanagement: Mascha Fehse
3D Modellierung: Nevo Bar
Guss und Veredelung: Kunstgießerei Strassacker
Landschaftsbau, Fundamentarbeiten: GTA mbH
Nach der Kopenhagener Interpretation verweilt ein physikalisches System so lange in einer Überlagerung, bis eine Beobachtung einen einzigen, eindeutigen Zustand erzwingt. The Observers übersetzt dieses Prinzip in eine skulpturale Form – nicht als eine Figur an zwei Orten, sondern als zwei eigenständige Wesenheiten, die zu einer Einheit verschmelzen. Mit einer Höhe von etwa 3 m in Aluminium gegossen, steht das Werk auf einer Rasenfläche des Universitäts-Campus, die in vier Wellenformen modelliert ist. Diese greifen physikalische Diagramme auf und verbinden die Skulptur visuell mit dem Gebäude, als würde sie an dieses senden.
Kulturell betrachtet ist Beobachtung niemals neutral. Anknüpfend an Jacques Rancières Idee, dass das Betrachten ein aktiver, interpretativer Akt ist, sowie an René Magrittes surrealistische Hinterfragungen der Wahrnehmung schlägt The Observers eine Brücke von der spezialisierten Welt des Labors in den öffentlichen Raum. Positioniert an einem Fußweg zwischen Universität, PhoQsLab und einem Wohnviertel macht das Kunstwerk jeden Passanten zum Beobachter. Wo das Labor für Außenstehende eine „Blackbox“ bleibt, begegnet The Observers der Öffentlichkeit auf halbem Weg als ein offenes, womöglich unlösbares Rätsel.


Alona Rodeh, Public Art in Germany, Kunst am Bau, Kunst im Öffentlichen Raum, Uni Paderborn Quantum Physics
2026
DEUTSCH
Ausgelobt durch das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch den Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW), Niederlassung Bielefeld und die Universität Paderborn
Material: Aluminiumguß
Abmessungen: B 200 x T 135 x H 275 cm
Landschaftsgestaltung: vier Gras Wellen als Teil der künstlerischen Arbeit
Team:
Projektmanagement: Mascha Fehse
3D Modellierung: Nevo Bar
Guss und Veredelung: Kunstgießerei Strassacker
Landschaftsbau, Fundamentarbeiten: GTA mbH
Nach der Kopenhagener Deutung existiert ein System bis zur Beobachtung in mehreren Zuständen gleichzeitig (Superposition), und erst durch die Beobachtung „entscheidet" es sich für einen einzigen, definitiven Zustand. The Observers greift diesen Gedanken in surrealistischen Begriffen auf: nicht darum, an zwei Orten zugleich zu sein, sondern zwei Wesen zugleich zu sein — oder ein einziges androgynes Wesen. Die Skulptur verbindet einen anonymen, stereotyp männlichen Rücken mit einem ebenso anonymen, stereotyp weiblichen.
275 cm hoch und aus Aluminium gegossen, ist The Observers in die grüne Landschaft des Paderborner Universitätscampus eingebettet, dem neu errichteten Labor für photonische Quantensysteme (PhoQsLab) zugewandt. Die umgebende Landschaft ist von einer Reihe aus drei Wellen geprägt, die an die Ästhetik physikalischer Diagramme erinnern — ein visuelles Signal, das Skulptur und Gebäude miteinander verbindet, als würde die Skulptur zum Gebäude senden.
Im kulturellen Kontext ist der Beobachter selten ein neutraler Zuschauer, sondern ein aktiv Beteiligter an der Konstruktion von Bedeutung. In der Kunstgeschichte hinterfragen René Magrittes wiederkehrende anonyme Figuren die Wahrnehmung selbst und erschüttern den „gesunden Menschenverstand" des Sehens. The Observers schlägt eine Brücke zwischen der verschlüsselten Sprache der hochspezialisierten Welt des PhoQsLab und der breiteren Öffentlichkeit — und verbindet innere Wahrnehmung mit der äußeren Welt. Die Skulptur befindet sich entlang eines Fußwegs, der die Universität, das PhoQsLab und das benachbarte Wohnviertel miteinander verbindet. Jeder, der vorbeigeht, wird zu einem potenziellen Beobachter sowohl des Labors als auch des Kunstwerks. Während das PhoQsLab für Außenstehende als eine Art „Black Box" erscheinen mag, kommt The Observers der Öffentlichkeit auf halbem Weg entgegen: geheimnisvoll, eigenartig. Ein unlösbares Rätsel, offen für Interpretation.
ENGLISH
Winner of the invited, single-stage competition for the artistic design of the new Optoelectronics Laboratory and Institute Building – PhoQsLab, Paderborn University
Commissioned by the State of North Rhine-Westphalia, represented by the State Agency for Real Estate and Building Management of North Rhine-Westphalia (BLB NRW), Bielefeld Branch, and Paderborn University
Material: Cast aluminum
Dimensions: W 200 x D 135 x H 275 cm
Landscape design: Four grass waves as part of the artwork
Team:
Project Management: Mascha Fehse
3D Modeling: Nevo Bar
Casting and Finishing: Kunstgießerei Strassacker
Landscaping, Foundation Work: GTA mbH
Per the Copenhagen Interpretation, a system exists in multiple states at once (superposition) until observed, at which point it "chooses" a single, definite state. The Observers reflects this idea in surrealist terms: not being in two places at once, but being two entities at once — or one androgynous entity altogether. The sculpture pairs an anonymous, stereotypically male back with an equally anonymous, stereotypically female one.
Standing 275 cm tall and cast in aluminum, The Observers is embedded in the grassy landscape of the Paderborn university campus, facing the newly built Photonic Quantum Systems Laboratory (PhoQsLab). The surrounding landscape features a series of three waves echoing the aesthetics of physics diagrams — a visual signal linking sculpture and building, as if the sculpture were transmitting to the building.
In cultural context, the observer is rarely a neutral bystander but an active participant in the construction of meaning. In art history, René Magritte's recurring anonymous figures interrogate perception itself, unsettling the "common sense" of vision. The Observers bridges the encrypted language of the ultra-specialized PhoQsLab world and the broader public — connecting inner perception to the external world. The sculpture is located along a footpath linking the university, PhoQsLab, and the nearby residential neighborhood. Anyone passing becomes a potential observer of both the lab and the artwork. Where PhoQsLab may read as a "black box" to anyone observing it from the outside, The Observers meets the public halfway: mysterious, odd. An unsolvable riddle, open to interpretation.


Alona Rodeh, Public Art in Germany, Kunst am Bau, Kunst im Öffentlichen Raum, Uni Paderborn Quantum Physics